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Urlaub in Phuket

Der Traumurlaub auf der Insel Phuket

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Phuket – Geographische Daten und beste Reisezeit

Published: Sonntag, Juni 28th, 2009

Die Insel ist um die 543 Quadratkilometer groß.
Benachbarte Regionen sind im Norden Phangnga und im Osten Krabi, im Süden und Westen jeweils die Adamanensee-Küste.

Phuket hat ca. 286000 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von ca. 529 Einwohner auf einen Quadratkilometer.
Die Insel ist von Norden nach Süden um die 48,7 Kilometer lang und von Westen nach Osten 21,3 Kilometer breit.
70% der Insel sind felsig, die anderen 30% bilden den Westen und das Zentrum der Insel.
Große, nennenswerte Flüsse sind auf Phuket nicht vorhanden.

Die beste Zeit für eine Reise nach Phuket ist in den Monaten November bis Februar, da dann der Himmel dort besonders klar ist und man den erfrischenden Wind des Meeres genießen kann, während man am weichen, warmen Sandstrand liegt.
Außerdem ist in dieser Periode das Wetter auf Phuket meist wesentlich schöner und sommerlicher als im Heimatland der Urlauber.
Die Temperatur auf Phuket bleibt das ganze Jahr über konstant, bei ungefähr 28° C.

Jedoch schwankt die Summe der Niederschläge, wie es für tropische Regionen typisch ist, diese ist von Mai bis Oktober besonders hoch.

Tags: Insel, Reisezeit
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Phuket City

Published: Donnerstag, Juni 25th, 2009

Phukets gleichnamige Hauptstadt, Phuket City, befindet sich im Nordosten der Insel, über 850 Kilometer weit von Bangkok, der Hauptstadt Thailands, entfernt.

Am 13. Februar 2004 bekam die Stadt Großstadtstatus und wurde im englischen Sprachgebrauch offiziell umbenannt: Aus Phuket Town wurde Phuket City.
Die Stadt Phuket erzählt von der Geschichte der Insel.

Obwohl die Insel und damit auch die Stadt nie unter portugiesischer Herrschaft standen, hat die portugiesische Kolonial-Architektur das Stadtbild deutlich geprägt.
Damals bestand das Volk Phukets größtenteils aus Chinesen, somit sind natürlich auch chinesische Einflüsse nicht zu übersehen, wie zum Beispiel die typischen Ziegeldächer und die Arkadengänge von Phuket City.

In der Stadt finden sich auch viele chinesische Tempel und Schreine, auch der bekannte Put Yaw – Tempel, der vor 200 Jahren errichtet und er Göttin Kuan Yin zugesprochen wurde. Er ist auch Dreh- und Angelpunkt für das jährliche Vegetarian Festival, ein wichtiges, religiöses Fest.
Außerdem einen Besuch wert: Der Hügel Khao Rang, welcher einen herrlichen Ausblick über die Stadt und einen großen Teil der Insel bietet.

Tags: Phuket City, Phuket Stadt
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Die Provinz Phuket

Published: Dienstag, Juni 23rd, 2009

Phuket stellt eine südthailändische Provinz ( thail.: Changwat) dar. Der Name bezeichnet die Insel
selbst, sowie auch die Hauptstadt der Insel, Phuket City.

Die Entstehung des Namens ist noch nicht ganz geklärt, am wahrscheinlichsten ist eine Verschmelzung der Wörter „Phukau“ (= Berg) und Bukit (= Hügel).
Auf dem Wappen der Provinz sind die beiden Heldinnen Phukets zu sehen: Thao Tepp Kassatri und Thao Sri Sunthon.
Der Burmese Rosewood gilt als Baum Phukets, die Pepper Flower als Blume der Insel.

Phuket ist in drei Abschnitte oder Landkreise unterteilt: Amphoe Muang, Amphoe Thalang, mit dem Flughafen Phukets, und Amphoe Kathu.
Weiterhin lässt sich zur Verwaltung sagen, dass diese drei Gebiete sich dann noch einmal in 17 Gemeinden (thäil.: Tambon) und 103 Dörfer (thail.: Mumbaan) aufgliedern lassen.

Es gibt zudem neun Stadtbezirke, auch der Touristenmagnet Patong-Beach gehört dazu und natürlich die Hauptstadt.
Nun sind noch sieben hübsche Kleinstädte übrig: Kathu, Thep Krasattri, Choeng Thale, Ratsada, Rawai und Wichit.

Tags: Provinz Phuket, Provinz thailand
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Flughafen Phuket

Published: Dienstag, Juni 23rd, 2009

Phuket Flughafen Karte

Phuket Flughafen Karte

Der Flughafen auf Phuket befindet sich 32 Kilometer von der Stadtmitte entfernt, wobei die Hauptstadt Phukets genauso heißt wie die Insel selbst: Phuket.

Der Flughafen Phukets ist nach dem Flughafen Bangkoks, Suvarnabhumi, der zweitgrößte Airport von ganz Thailand, aufgrund der namhaften, prächtigen Strände und den Sehenswürdigkeiten Phukets.

Phuket International Airport

Ausländische Urlaubsgäste haben den größten Anteil an der Summe der immensen Passagiermenge, die jährlich 2,9 Mio. beträgt, auf dem Flughafen der Insel.
Dementsprechend hoch ist natürlich auch die Masse der dort ankommenden oder noch zu befördernden Fracht: 12.000 Tonnen.

Der Flughafen Phukets verfügt über gut ein Dutzend Stationen von Airlines, davon sind die Wichtigsten: Thai Airways, Bangkok Airways, Thai Air Asia, Silkair, Asiana Airlines und Airasia.
Im Jahr kann der Flughafen Phukets 27.000 Flüge zählen.

Phuket Flughafen

Phuket Flughafen


Der Flughafen ist 24 Stunden täglich geöffnet, besitzt eine eigene Start- und Landebahn, sowie fünf Flugsteige und acht Taxiways.
Und selbstverständlich gibt es dort auch die Möglichkeit, einen PKW zu mieten.

Tags: phuket airport, Phuket flughafen, phuket international airport
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Nationalparks auf Phuket

Published: Samstag, Juni 13th, 2009

Die drei bedeutenden Nationalparks Phukets sind der der Sirinat Nationalpark, der Khao Sok Nationalpark und der Phang Nga Marine Nationalpark, welcher mit seiner atemberaubenden Schönheit als Kulisse für den James Bond Film „The man with the golden gun“ gedient hatte.

Phukets Nationalparks sind, im Gegenzug zum Rest der Insel, wunderbar einsame Gegenden und bezaubern mit einer Bilderbuch-Vegetation und -Tierwelt.
Wasserfälle, bis weit ins Meer hinaus wachsende Kokospalmen, natürliche Bademöglichkeiten mit sauberem, kristallklarem Wasser verwöhnen das Auge und lassen richtiges Südsee-Feeling aufkommen.

Trotz der strahlenden Sonne ist es angenehm dort, aufgrund des erfrischenden, belebenden Windes.
Zum Khao Sok Nationalpark gehört auch ein Regenwald, dank der hohen Niederschlagssumme in diesem Gebiet.

Sirinat Nationalpark

Sirinat Nationalpark


Diese spezielle Flora und Fauna ermöglicht noch einmal zusätzlichen Reichtum an Pflanzen- und Tierarten.
Der Khao Sok Nationalpark gilt auch als ehemaliger Lebensraum von Steinzeitmenschen.

Tags: Khao Sok, Nationalpark, phuket, Sirinat Nationalpark, urlaub
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Phuket – Sport und Unterhaltung

Published: Samstag, Juni 13th, 2009

Das riesige Sportangebot auf Phuket wird auch den anspruchsvollsten Besucher begeistern.
Kletterer kommen an den natürlichen Felsklippen oder an der Kletterwand der Quest Laguna Phuket auf ihre Kosten, Adrenalinjunkies beim Bungee Jumping.
Aber auch Klassiker wie Reiten, Bowling, Golf, Tauchen, Wasserski, Jetski, Segeln und Kanufahren sind auf Phuket vertreten.
Weiter Highlights sind die Gokartbahn „Phuket Speedway“, sowie die Terrarien, Gärten und Aquarien, in denen man die unglaubliche Tier- und Pflanzenvielfalt der Insel bestaunen kann.

Auch für Nachtschwärmer ist Phuket das reinste Paradies, allen Touristenmeilen voran natürlich der populäre Patong Beach. Dort reihen sich die Nachtclubs und Bars aneinander, soweit das Auge reicht.
Ebenso verhält es sich mit den Feinschmeckerrestaurants, ob Fisch- und Meeresfrüchte, oder in- und ausländische Delikatessen, auch hier gilt: Alles ist möglich.
Wer noch mehr Unterhaltung sucht, für den sind die weltweit bekannten Show-Events auf Phuket das Richtige, z.B. das allabendliche „Phuket Fantasia“ oder das „Simons Cabaret“.

Und, was auf einer thailändischen Insel ebenfalls nicht fehlen darf: Boxarenen mit Thaiboxing – Wettkämpfen!

Tags: Kletterwand, Patong Beach, Sportangebot auf Phuket, Thaiboxing
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Phuket – Sehenswürdigkeiten

Published: Mittwoch, Juni 10th, 2009

Die Insel Phuket verfügt über eine große Anzahl an Sehenswürdigkeiten.
Zunächst einmal wären da die Tempel Put Yaw und der noch bekanntere Wat Chalong zu nennen.
Put Yaw, ein Tempel chinesischer Immigranten, wurde vor 200 Jahren in Phuket City, der Hauptstadt der Insel, erbaut.

Wat Chalong hingegen ist ein buddhistischer Tempel. Diese Sehenswürdigkeit liegt im Südwesten Phukets und stellt ein beliebtes Reiseziel für Thailänder, Chinesen und Taiwanesen dar, welche anreisen, um dem früheren Abt des Tempels, Luang Po Chaem, ihre Ehre zu erweisen.

Weitere Sehenswürdigkeiten Phukets stellen das Südkap Laem Phrompthep, aufgrund der herrlichen Aussicht auf das Meer ein allgemeiner Treffpunkt zur Beobachtung des Sonnenuntergangs, und der 3 Bay View Point südlich von Kata, ein weiterer Aussichtspunkt, welcher einen perfekten Blick auf die drei größten Sandstrände Phukets ermöglicht, dar.

Außerdem absolut sehenswert sind zwei kleine Inseln, eine dreiviertel Stunde mit dem Boot vom Festland Phukets entfernt: Die Ko Raya Archipel.

Tags: Ausflug, Insel, Ko Raya, Sehenswürdigkeiten, thailand
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Phuket – Lage und Wirtschaft

Published: Mittwoch, Juni 10th, 2009

Phuket ist die größte thailändische Insel. Sie ist die Perle der Adamanensee Südthailands und die einzige Insel, die das Privileg genießt, zudem als Provinz zu gelten.
Thailand ist eines der beliebtesten Reiseziele überhaupt und besonders Phuket ist den Flug in die Sonne wert.

Laut Klimadiagramm ist es auf Phuket nicht einmal in den Wintermonaten kälter als 18° C, die Durchschnittstemperatur beträgt um die 27° C.
Die sich nah am Festland befindende Insel besticht einerseits durch ihre weiten, wundervollen Sandstrände und durch ihre Tier- und Pflanzenarten andererseits.
Der ehemalige wilde Dschungel der Insel, mit z.B. Elefanten, Tigern und Rhinozerosen, wird heute in vereinzelten Naturreservaten geschützt.
Ansonsten wird Phuket heute vor allem zum Anbauen von Ananas und Bananen genutzt, es finden sich viele Kokospalmen dort, sowie die ein oder andere Kautschukplantage.

Weiteren wirtschaftlichen Nutzen zieht Phuket aus dem Zinn- und Wolfram- Abbau, der Fischerei und der Perlenzucht, sowie natürlich an erster Stelle aus dem Tourismus.

Tags: Kautschukplantage, LAge, phuket, Wirtschaft
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Flohmarkt der Diebe in Bangkok – Teil3

Published: Mittwoch, Mai 20th, 2009

Hübsche Verkäuferinnen bieten hier selbstgeschneiderte Nachthemden an und finden nun auch die Zeit für einen kleinen Flirt, doch ich habe keine Verwendung für ihre Sachen. Auch der wieselflink vor sich hin Kopfbedeckungen häkelnde Reggae-Gaukler zieht mich für einen Moment in seinen Bann. Erste Anzeichen von Schlappheit zeichnen sich bei mir dann weit nach Mitternacht ab, und beim Verlassen des Marktes fotografiere ich noch schnell ein paar traumselige Händler, die hier an ihren Ständen oder den angebotenen Sitzmöbeln eingeschlummert sind. Der Markt währt noch bis in die sonntäglichen Abendstunden und neue, weitere Besucherscharen werden sich am Morgen einfinden. Ich halte diesen Markt uneingeschränkt für die allerbeste Schnäppchenmeile in ganz Thailand, aber ein Besuch am Sonntag lohnt sich nicht so sehr, denn die wirklichen Okkasionen haben dann schon lange neue Besitzer gefunden. Das Preisgefüge hier liegt weit unter dem Chatuchakniveau. Das liegt in erster Linie wohl an den nicht vorhandenen Mengen von Touristen mit zu prall gefüllten Geldbörsen. Tipps zur An- und Abreise: Die Buslinien Nummer 7 und 204 dienen den Markt direkt an (Haltestelle: Lung Phayabaan Klang). Bequemer geht es auf der letzten Etappe vom Hua Lamphong (Kopfbahnhof, U-Bahn-Endpunkt) per Tuk-Tuk oder Taxi.

Als Fahrtziel unbedingt das „Lung Phayabaan Klang” genannte Krankenhaus angeben, keinesfalls den Markt. Das Hospital steht genau an einer Ecke des Marktgeländes. Von hier aus können Sie nach rechts oder links herum direkt ins Gewühl abtauchen. Die unmittelbar an das Spital grenzenden Gehwege werden erst nach 22:00 Uhr für Marktbeschicker mit Verkaufsdecken freigegeben. Die Peripherie Straßen bilden einen Ring und sind auch an fast jeder Stelle geeigneter Abgreifpunkt für Taxen zwecks Heimweg. Das 3-geschossige Klong Thom Center mit besagtem KFC liegt fast genau in der Mitte der Aussenrunde. Hier allein sind mehrere hundert Elektronik-Dealer untergebracht. Nur in seltenen Fällen führen von der Peripherie die Strassen und Gassen ins Innere auch direkt wieder zum gegenüberliegenden Ende des Marktes.

Ein TukTuk vom Bahnhof darf nicht mehr als 50 Baht kosten, die Rückfahrt in der Nacht wird geringfügig teurer, sollte aber keinesfalls 70 Baht überschreiten.. Hierher kommt man mit dem TukTuk, dem Bus oder dem Taxi. Genau so, wie es die Einheimischen ja auch tun. Bitte beachten! Sie können hier Gegenstände erwerben, deren Herkunft oft fraglich ist. Es werden auch Artikel angeboten, deren Export verboten ist – z.B. Buddhafiguren, Staatseigentum (Strassenschilder, Eisenbahnlaternen u.v.m.). Händler bieten auch Waren an, deren Import in Europa strikt untersagt ist (u.a.Elfenbein, Reptilienleder, Waffen). Auf dem gesamten Marktgelände gibt es keine Ruheplätze oder Sitzmöglichkeiten, Toiletten fehlen ebenfalls gänzlich!

Ende Flohmarkt der Diebe

Tags: Bangkok, Flohmarkt der Diebe, thailand
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Flohmarkt der Diebe in Bangkok – Teil2

Published: Montag, Mai 18th, 2009

Nur wenige Gelegenheiten zum Verschnaufen hat man, die Breiten der Gehwege unterschreiten einen Meter oftmals.

Bei Gegenverkehr an Passanten führt das oftmals zu ungewollten Berührungen. Das wiederum nutzen Trick- und Taschendiebe aus, man sollte hier (in Chinatown immer!) besonders auf seine Geldbörse Acht geben, und Mobiltelefone am Gürtel befestigt zu haben ist auch ein oft gemachter Kardinalfehler. Frauen unter den Besuchern sollten bei der Wahl des Schuhwerks und auch der Handtasche bedenken, dass die Gehsteige oft uneben sind, Versätze und Stolperfallen gibt es an jeder Ecke, und überall lauern Bettelkinder oder auch erwachsene Diebe auf eine sich bietende Gelegenheit, einer beispielsweise unbeholfen vor sich hin staksenden High-heels-Dame ihre vielleicht gestern in der Nobelboutique gekaufte Gucci-Handtasche nebst Inhalt zu entreissen. Nach 22 Uhr beginnt sich das Geschiebe in den Gängen etwas zu lichten, wer fleissig war und ein gutes Schritttempo vorlegte, der hat nun bereits 20% des gesamten Marktes gesehen. Nun findet man eher die Müsse, ein paar Fotos zu schiessen, einen Snack aus der Garküche zu sich zu nehmen (wenn man den Mut und einen resistenten, strapazierfähigen Magen hat) oder sich mit den Auslagen der Dealer etwas näher zu befassen.
Die Mitnahme einer Strassenkarte ist nicht nötig, denn das Marktgeschehen spielt sich nur in einem unsichtbar abgegrenzten Territorium ab. Um den Markt herum verlaufen grosse Verkehrsstrassen, und man kommt von überall relativ schnell an ein Taxi oder TukTuk, wenn der Spass des Schnäppchenjagens abklingt, die wunden Füsse sich melden oder gar der Rucksack so voll gestopft mit Geshopptem ist, dass es so einfach nicht mehr locker weitergeht. Anfängern empfehle ich gerne, sich nur dieser Marktperipherie entlang zu bewegen. Bis man dann wieder am Ausgangspunkt ist, hat man etliche Kilometer abgeschritten.

An besonders attraktiven Angeboten gibt es für mich hier immer zum Beispiel die Anbieter des Airlinezubehörs. Nein, ich sammle keine Kaffeelöffelchen mit dem Signet der Fluglinien oder Kotztüten aus den Sitztaschen, ich bin da als Resident in Thailand scharf auf für Touristen ganz banal wirkende Sachen. Kaffeerahm von Bärenmarke, Käse aus dem Emmental, die gute Zentis Marmelade oder kleine Riegel von edlen Schweizer Schokoladen muss man nicht vermissen, wenn man die Kniffe Bangkoks kennt! Die kessen Saftschubsen der Gourmet-Airlines werden diese Dinge nicht vermissen, denn ihr Cateringservice rüstet die Wägelchen ja für jeden Flug erneut voll auf. Das Angebot als auch der jeweilige Standort wechselt immer, ob ich nun mit einem Kilobeutel von Mini-Babybelkäse oder australischem ehester heimkehren werde, das weiss ich vorher nie.
Im Angebot ist immer das, auf was die Airlines gerade nicht gut genug aufgepasst haben, so denke ich jedenfalls, denn bestellen kann man nichts – alles bleibt dem Zufall überlassen. Besonders die Artikel aus den feineren Passagierklassen der Airlines gelten bei mir persönlich als die wahren Schnäppchen des unvergleichlichen Flohmarkt der Diebe. Der Schwerpunkt des Marktes hinsichtlich des Angebotes liegt aber eindeutig eher in den Bereichen der Heimwerkerei, Krad & Kfz.-Zubehör, Kleinantiquitäten, Buddhafiguren und Bekleidung aller Art. Es gibt hier am hochmobilen Stand wahrscheinlich mehr Armaturen und Brauseschläuche nebst allem Zubehör zu erstehen, als ein gutsortierter und grosser Baumarkt an Auswahl hat. I-Pods, Laptops und andere elektronische Spielzeuge gibt es hier ohne jede Gewähr und oft ohne Zubehör, dafür halt spottbillig. Auch Kameras kann man hier vor Ort nicht wirklich ausprobieren, man geht schon Risiken ein.

Irgendwann geht auch dem hartgesottensten Marktprofi die Puste aus. Man sehnt sich nach Klimaanlage oder einfach einem Platz, wo man sich hinsetzen kann. Die chinesischen Gehweganbieter von Entengerichten mit Reis, deren Grillvögel mich vorhin beim Vorbeigehen noch so traurig aus der Glasvitrine mit ihren toten Augen angeschaut haben, die boykottiere ich. Doch nicht etwa, weil deren Essen nicht schmecken möchte, sondern weil ich kein Mensch bin, der sich an einem Klapptisch auf einem Plastikhocker mitten im Tohuwabohu des Gehsteiggedränges wohl fühlen kann. Ich selber habe auch keine Präferenz für US-Fastfood, aber habe mich auch schon dabei ertappt, im KFC auf der Worachak Road neben dem Klong Thom Center an der Marktperipherie in der klimatisierten Atmosphäre dort bei einem erfrischenden Eistee etwas abzukühlen, bevor ich eine erneute Marktrunde wage.

Gekühlte Getränke für durstige Marktbegeher gibt es sonst an jeder 2. Ecke. Der eine kauft sich halt etwas im 7-Eleven (schwer zu finden hinter der schultergeschlossenen Reihe mannshoher Kühlschränke des Dealers unmittelbar davor), ein Anderer zieht vielleicht den Schluck Whisky oder den billigsten Reisschnaps aus der Flasche vor, den meist ältere Chinesinnen im Labyrinth der Gassen in der Marktmitte neben ihren lose und einzeln zum Verkauf angebotenen Zigaretten bereithalten.
Das Labyrinth der Wege im Marktviertel erschwert die Orientierung. Verabreden Sie in ihrer Gruppe zwingend einen gut auffindbaren Treffpunkt, die schmalen Wege erschweren gemeinsames Vorgehen erheblich. Dieser Markt ist übrigens wirklich und absolut nicht für Kinder geeignet! Viel Erfolg beim Stöbern! Auch weit nach Mitternacht herrscht noch reges Treiben vor den Ständen, aber man kann sich nun auch etwas bewegen und sich nach einem Gegenstand auf einer Decke bücken, ohne dass man gleich von anderen Passanten per sanftem Druck gegen den Hintern in die jeweilige Auslage befördert wird.

Tags: Bangkok, Flohmarkt, thailand
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